Der Bodden

Boddenlandschaft


Bodden mit der Kirche von Barth im Hintergrund
Bodden mit der Kirche von Barth im
Hintergrund

Die vorpommersche Küste ist durch Boddenlandschaften geprägt. Bodden sind dadurch entstanden,dass Sand aufgeschwemmt wurde und die kleinen Inseln durch schmale Landbrücken miteinander verband.
Der mündlichen Überlieferung nach waren diese Inseln, die seinerzeit noch unverbunden wie eine Perlenkette aufgereiht im Meer lagen, sogar Rückzugsgebiet für Piraten. Die rückwärtigen Gewässer, die Bodden, sind mittlerweile durch die Sandanlagerungen größtenteils von der Ostsee abgetrennt worden und mit ihr nur noch durch Rinnen verbunden.
[Quelle: Wikipedia]

Einfliegende Gänse
Einfliegende Gänse

In den Boddengewässern liegen auch die Inseln Kleiner und Großer Kirr und Oie, die unzähligen Vögeln Brut- und Rastgebiete bieten.
Die großen Nachbarinseln Hiddensee und Rügen im Osten können bei einem Tagesausflug vom Hafen Zingst aus erreicht werden. In direkter Nähe liegen die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten mit der Boddentherme und die Vinetastadt Barth. Beide Städte bieten Weitblick auf den Bodden und die Möglichkeit, entspannt einzukaufen oder auch essen zu gehen.

 

 

Zeesenboote:

Zeesboot Dorothea
Zeesboot Dorothea

Zu den Boddengewässern gehören die Zeesenboote mit ihren markanten fünf rotbraunen Segeln. Die zehn Meter langen Schiffe waren speziell für die Flachgewässer des Bodden gebaut, wo mit dem Zees, dem Netz gefischt wurde. Bei der Fahrt mit dem Fang zurück in den Hafen ergaben sich oft kleine Wettfahrten zwischen den Schiffsbesatzungen der Zeesenboote. Seit den 60iger Jahren hat das Zeesenboot eine Renaissance erlebt.
1965 rief Eckehardt Rammin aus Bodstedt die erste Zeesenboot-Regatta der Region ins Leben. Auf der Schiffswerft Rammin in Barth wird die Geschichte dieser historischen Schiffe neu belebt. Beim Zingster Hafenfest vom 18.-20.Juni 2010 stand die Zeesenbootregatta im Mittelpunkt. Bei der Regatta werden die historischen Zeesenboote mit den braunroten Segeln die Blicke der Zuschauer in den Bann ziehen.

Wo im Mittelalter Störtebeckers Kollegen geraubte Schätze in versteckte Buchten schleppten, sind heute die roten Segel der Zeesboote Einladung, bei einer zweistündigen Ausflugsfahrt die Nase in den Wind zu halten.

 

 

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